Leitartikel / Lead article

Shopping Center Daten online finden

4. März 2010 | von Bernd Hallier | Kategorie: Leitartikel / Lead article

Das umfangreiche Branchenwissen des EHI Retail Institute kann jetzt im Internet abgerufen werden.

Bisher war das Datenkompendium “Handel aktuell” nur als Printversion verfügbar.

Das EHI liefert Kennzahlen und Statistiken für die Handelsbranche - nun auch online. Natürlich sind auch die Kerndaten zum Shopping-Center Markt und der Expansion im Handel verfügbar.

“Handelsdaten online anzubieten ist ein konsequenter Schritt für uns, um die Branche aktueller, komfortabler mit Fakten zu versorgen”, erklärt Marco Atzberger, Mitglied der Geschäftsführung im EHI.



Auf nach Berlin!

9. Februar 2010 | von Marco Atzberger | Kategorie: Leitartikel / Lead article

Auch in diesem Jahr findet in Berlin am 23. und 24. Februar 2010 der Deutsche Handelsimmobilien-Kongress statt. Das Motto lautet Erfolgreiche Expansionsstrategien und die Veranstaltung steht im Licht der Umstrukturierung der Warenhäuser.

Die Abendveranstaltung glänzt wiederum durch die Verleihung des begehrten Stores of the Year Award für die in diesem Jahr Mutterland, 14oz, Culinarium, Douglas und Oberpollinger-Karstadt nominiert sind.

Die Veranstaltung wird getragen von HDE, EHI und BFW.



Zur MAPIC 2009 mit dem EHI

27. September 2009 | von Marco Atzberger | Kategorie: Leitartikel / Lead article

Erstmalig kooperieren die Kölner Handelsforscher vom EHI Retail Institute und die internationale Immobilienmesse für den Einzelhandel MAPIC. Dieses Jahr ist Deutschland der Themenschwerpunkt zwischen dem 18. und 20. November in den Messehallen in Cannes.

Im vergangenen Jahr nahmen an der MAPIC 9.550 Entscheidungsträger aus den Bereichen Real Estate, Einzelhandel und Finanzdienstleistungen teil, davon mehr als 2.020 Einzelhandelsvertreter aus über 65 Ländern. 

Um dem diesjährigen Fokus auf das Land Deutschland gerecht zu werden haben EHI und MAPIC eine umfangreiche Kooperation vereinbart.



Primark in der Waterfront

20. August 2009 | von Marco Atzberger | Kategorie: Leitartikel / Lead article

Im Mai 2009 eröffnete das irische Unternehmen Primark, das vor allem in Großbritannien, aber auch in anderen europäischen Ländern erfolgreich unterwegs ist, sein erstes Mode- und Textilkaufhaus in Deutschland – in dem neuen, attraktiven Shopping-Center Waterfront in Bremen.

Primark ist vor allem in Großbritannien populär als Value Retailer, also als Anbieter von Mode und Textilien, die ausgesprochen preisgünstig sind, eine ordentliche Qualität haben und in einer ansprechenden, modischen Ladenausstattung präsentiert werden, überwiegend in Innenstadtlagen. Gemessen nach Shops ist Primark in Großbritannien zweitgrößter Textilhändler.



Die Innenstadt lebt

31. Juli 2009 | von Marco Atzberger | Kategorie: Leitartikel / Lead article

Dass es die Shopping - Center in die Innenstadt treibt, ist hinlänglich dokumentiert. Es zeichnet sich ab, daß dies nicht nur ein singulärer Trend ist, sondern Teil einer umfänglichen Neuorientierung.

  • Der EHI Shopping-Center-Report berichtet in der aktuellen Planungsliste über eine auffallend hohe Anzahl von 36 Projekten, die in den Innenstädten errichtet werden; elf Center werden Ihren Standort in Stadtteilen und nur vier auf der Grünen Wiese haben. Das neue MyZeil dürfte als schönster Fixpunkt auf der zentralen, frankfurter Einkaufsstrasse Zeil gelten.
  • In Metropolen und Großstädten steigen seit Jahren - ohne Rücksicht auf Wirtschaftskrisen und Flächenwachstum - die Mieten, wie gerade wieder z.B. Kemper’s JLL berichtete.
  • Und nun auch Kaufland.



Armut als Kriterium der Standortwahl

22. Mai 2009 | von Marco Atzberger | Kategorie: Leitartikel / Lead article

Der Deutsche Paritätische Wohlfahrtverband mit Sitz in Berlin hat eine Studie zur Verteilung der Einkommen unter dem Titel Der erste Armutsatlas für Regionen erstellt.

Bei einer bundesweit durchschnittlichen Armutsquote von 14,3 Prozent reichen die in dem Atlas erstmals veröffentlichten regionalen Armutsquoten von 7,4 Prozent im Schwarzwald bis zu 27 Prozent in Vorpommern.



Shopping-Center-Planungen: 51 Projekte in der Pipeline

1. April 2009 | von Rainer Pittroff | Kategorie: Leitartikel / Lead article, Shopping Center

Nach den Shopping-Center-Erhebungen, die das EHI-Retail Institute bis zum 31.12.2008 vornahm, existierten in der Bundesrepublik 414 Shopping-Center mit einer Mindestfläche von jeweils 10.000 qm – und die rasante Entwicklung vor allem von innerstädtischen Centern setzt sich weiterhin fort!
Die jetzt vorliegenden SHOPPING-CENTER-PLANUNGSUNTERLAGEN, Stand April 2009, weisen für des laufende Jahr 2009 15 Neueröffnungen von großflächigen Centern aus; die Gesamtfläche aller Shopping-Center wird sich voraussichtlich um 506.600 qm (+ 3,8 Prozent) auf über 13,5 Millionen qm erhöhen.



Immobilien + Expansion revisited

25. Februar 2009 | von Marco Atzberger | Kategorie: Leitartikel / Lead article

Das EHI trägt der Bedeutung des Standorts als Erfolgsfaktor im Einzelhandel Rechnung und stellt seinen Forschungsbereich „Handelsimmobilien und Expansion“ neu auf. Mit diesem Forschungsbereich, kompetent besetzt mit drei Immobilien- und Marktforschungs-Experten, will das EHI den Erfahrungsaustausch zwischen Kommunen, Gutachtern, Immobilienentwicklern und dem Einzelhandel fördern und so einen wichtigen Beitrag zur stufenübergreifenden Abstimmung leisten.



Aktualisierung des Wegweiser Kommune

25. November 2008 | von Marco Atzberger | Kategorie: Leitartikel / Lead article, News

Die Bevökerungsentwicklung bis zum Jahr 2025 von 3000 Gemeinden ab 5000 Einwohner lässt sich unter der Website wegweiser-kommune.de abrufen.

Dies ist eine meine Lieblingsseiten. Basierend auf nunmehr aktualisierten Daten des Jahres 2006 zur Bevölkerungsstruktur und Wanderbewegungen stehen die Ergebnisse einer langfristigen Prognoserechnung entweder interaktiv auf der Website oder als Download zur Verfügung.

Zentrale Erkenntnisse sind die hohen Anteile, die Senioren in den Gemeinden bis 2025 erreichen, z.B. 15,3 % in Hoyerswerda und 10,8 % in Baden - Baden. Insgesamt nimmt zudem die Stadtflucht zu, Dresden plus 8%, München plus 11,7 usw. Aber Vorsicht, auch hier muß man differenziert betrachten: Wolfburg verliert 8,7 % seiner Einwohner, Chemnitz 15% und Gelsenkirchen 10%.

Die Bedeutung der Änderungen in der Bevölkerungsstruktur einzelner Gemeinden für Logistik, Marketing und Verpackung habe ich vor einigen Monaten unter handelsmarke.org bereits thematisiert. Die neuen Zahlen aus des Wegweiser Kommune bestätigen den Trend deutlich.



Aus Stadt und Land

5. August 2008 | von Marco Atzberger | Kategorie: Leitartikel / Lead article

Die allgemeine Erkenntnis, dass die Bevölkerung in Deutschland schrumpft, ist insofern fehlleitend, als dass regional die Bevölkerungsentwicklung erheblich von einander abweicht. Insbesondere die Landflucht führt in manchen Kreisen zu einer erheblich über dem Durchschnitt liegen Bevölkerungsschrumpfung, während Boomregionen um und in den Großstädten massive Zuwächse und steigende Bevölkerungsdichten aufweisen. Hier entstehen zwei sehr unterschiedliche Umfelder für die Distribution in die Geschäfte hinein.

  • Für das schwächelnde Land geht es darum bei langsamen Umschlag größere Distanzen zwischen einzelnen Standorten zu betreiben ohne das vollsortimentierte, frische Angebot einer Nahversorgung aufzugeben. Doch steigende Dieselpreise machen die Routenplanung schwierig und treiben die Kosten.
  • Für die aus den Nähten platzende Stadt gilt es den Verkehrsinfakt zu verhindern und die alltägliche Anlieferung der florierenden Geschäfte durch eine Flut von Lieferfahrzeugen zu kanalisieren.
    Obgleich die Anforderungen der beiden Lagen unterschiedlicher kaum sein könnten, verbindet sie dennoch ein gemeinsamer Lösungsansatz.

In einer aktuellen Befragung des EHI von 50 Vorständen aus Handel und Industrie denken diese laut darüber nach, das Silodenken in der Distribution zu lockern. Wenn viele Produkte aus europäisch zentral produzierenden Fabriken stammen und wiederum in großer Nachbarschaft zueinander verkauft werden, so scheint es volkswirtschaftlich gesehen, ineffizient ein für jede Vertriebsschiene parallel verlaufende unabhängige Distributionsnetze zu betrieben. Durch den Austausch logistischer Steuerungsdaten – auch horizontal - und vielleicht sogar den gemeinsamen Betrieb einzelner Stationen innerhalb der Logistikkette könnten organisatorische Potenziale gehoben werden, die die Nachteile der Bevölkerungsentwicklung und Energieknappheit kompensieren.
Aber jenseits der logistischen Anforderungen möchte ich den Gedanken noch ein Schritt weitertreiben. Werden wir in solch prägnant unterschiedlichen Stadt und Landumgebungen nicht auch sehr unterschiedliche Verbraucher finden. Auf dem Land eher eine alternde Bevölkerung, in der Stadt eine junge, häufig mit Migrationshintergrund? Was bedeutet dies für die Verpackung? Kann dasselbe Produkt für die unterschiedlichen Logistikkonzepte und Zielgruppen vielleicht ganz andere Ausprägungen der Verpackung verlangen? Einmal eine auf Vorratshaltung und Sicherheit, einmal eine auf Reiz und Sofortbefriedigung optimierte Packungsgröße und Anmutung? Aber ist das überhaupt unter einer Marke zu lösen oder werden wir eher eine Anpassung der Sortimente finden, ein Landsortiment, ein Stadtsortiment und Marken, die entweder hier oder dort funktionieren?