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1A - Lagen in kleineren Städten beliebt

20. März 2009 | von Marco Atzberger | Kategorie: News

Mit einer durchschnittlichen Mietpreissteigerung von 66,7 Prozent verzeichnet z.B. die Innenstadt von Plauen die deutschlandweit höchste Mietpreissteigerung in 2008 aller Einlaufslagen. Laut der Studie LÜHRMANN CITYFACTS ist dies kein Sonderfall sondern insgesamt ahben die 1A-Lagen kleinerer Städte in 2008 eine erstaunliche Entwicklung vollzogen.



DIY : Mehr Verkaufsfläche

17. März 2009 | von Marco Atzberger | Kategorie: News

Während die zahlenmäßige Entwicklung leicht rückläufig war, nahm das Flächenwachstum im Vergleich zu den Vorjahren zu. Der BHB stützt sich bei den Angaben zur Flächenentwicklung auf die Erhebungen der gemaba. Nach deren Berechnung stieg die Innen-Verkaufsfläche um 160.000 qm an. Bei der gewichteten Verkaufsfläche (Gewichtung: Innen-VF zu 100 %, überdachte Freifläche zu 50 %, offene Freifläche zu 25 %, Baustoff-Drive-in zu 50 %) ergab sich ein Flächenzuwachs um rund 220.000 qm. Diese Entwicklung ist laut gemaba auf eine verstärkte Angliederung von Drive-in-Bereichen zurückzuführen. Insgesamt erreichte die gewichtete Gesamt-Verkaufsfläche eine Größenordnung von rund 13,71 Millionen qm.



The Retail Real Estate Summit

12. März 2009 | von Marco Atzberger | Kategorie: Veranstaltungen + Events

Wie müssen sich Handel und Immobilienwirtschaft in diesem Szenario neu ausrichten? Wie kann der Handel zukünftigseine Expansion finanzieren? Welche Märkte und Standorte im In- und Ausland haben noch Wachstumspotenzial?

Diese topaktuellen Fragen werden im Mittelpunkt des Handelsimmobilien-Gipfels 2009 stehen, der am 19. und 20. März 2009 mit vielen hochkarätigen Teilnehmern in Wiesbaden stattfindet.



Immobilien + Expansion revisited

25. Februar 2009 | von Marco Atzberger | Kategorie: Leitartikel / Lead article

Das EHI trägt der Bedeutung des Standorts als Erfolgsfaktor im Einzelhandel Rechnung und stellt seinen Forschungsbereich „Handelsimmobilien und Expansion“ neu auf. Mit diesem Forschungsbereich, kompetent besetzt mit drei Immobilien- und Marktforschungs-Experten, will das EHI den Erfahrungsaustausch zwischen Kommunen, Gutachtern, Immobilienentwicklern und dem Einzelhandel fördern und so einen wichtigen Beitrag zur stufenübergreifenden Abstimmung leisten.



Berlin, am 2./3. April 2009 : Deutscher Handelsimmobilien-Kongress

25. November 2008 | von Marco Atzberger | Kategorie: Veranstaltungen + Events

Der Deutsche Handelsimmobilienkongreß 2009 findet am 2. und 3. April 2009 im InterContinental Hotel in Berlin statt.

Träger der Veranstaltung der Veranstaltung sind HDE und EHI mit folgenden Themen:



Aktualisierung des Wegweiser Kommune

25. November 2008 | von Marco Atzberger | Kategorie: Leitartikel / Lead article, News

Die Bevökerungsentwicklung bis zum Jahr 2025 von 3000 Gemeinden ab 5000 Einwohner lässt sich unter der Website wegweiser-kommune.de abrufen.

Dies ist eine meine Lieblingsseiten. Basierend auf nunmehr aktualisierten Daten des Jahres 2006 zur Bevölkerungsstruktur und Wanderbewegungen stehen die Ergebnisse einer langfristigen Prognoserechnung entweder interaktiv auf der Website oder als Download zur Verfügung.

Zentrale Erkenntnisse sind die hohen Anteile, die Senioren in den Gemeinden bis 2025 erreichen, z.B. 15,3 % in Hoyerswerda und 10,8 % in Baden - Baden. Insgesamt nimmt zudem die Stadtflucht zu, Dresden plus 8%, München plus 11,7 usw. Aber Vorsicht, auch hier muß man differenziert betrachten: Wolfburg verliert 8,7 % seiner Einwohner, Chemnitz 15% und Gelsenkirchen 10%.

Die Bedeutung der Änderungen in der Bevölkerungsstruktur einzelner Gemeinden für Logistik, Marketing und Verpackung habe ich vor einigen Monaten unter handelsmarke.org bereits thematisiert. Die neuen Zahlen aus des Wegweiser Kommune bestätigen den Trend deutlich.



Deutsche Welle zur Situation der Warenhäuser

16. August 2008 | von Marco Atzberger | Kategorie: EHI in den Medien

Rolf Wenkel schreibt für die Deutsche Welle über die Schwiergkeiten der deutschen Warenhäuser und zitiert Forschungsergebnisse des EHI.



Aus Stadt und Land

5. August 2008 | von Marco Atzberger | Kategorie: Leitartikel / Lead article

Die allgemeine Erkenntnis, dass die Bevölkerung in Deutschland schrumpft, ist insofern fehlleitend, als dass regional die Bevölkerungsentwicklung erheblich von einander abweicht. Insbesondere die Landflucht führt in manchen Kreisen zu einer erheblich über dem Durchschnitt liegen Bevölkerungsschrumpfung, während Boomregionen um und in den Großstädten massive Zuwächse und steigende Bevölkerungsdichten aufweisen. Hier entstehen zwei sehr unterschiedliche Umfelder für die Distribution in die Geschäfte hinein.

  • Für das schwächelnde Land geht es darum bei langsamen Umschlag größere Distanzen zwischen einzelnen Standorten zu betreiben ohne das vollsortimentierte, frische Angebot einer Nahversorgung aufzugeben. Doch steigende Dieselpreise machen die Routenplanung schwierig und treiben die Kosten.
  • Für die aus den Nähten platzende Stadt gilt es den Verkehrsinfakt zu verhindern und die alltägliche Anlieferung der florierenden Geschäfte durch eine Flut von Lieferfahrzeugen zu kanalisieren.
    Obgleich die Anforderungen der beiden Lagen unterschiedlicher kaum sein könnten, verbindet sie dennoch ein gemeinsamer Lösungsansatz.

In einer aktuellen Befragung des EHI von 50 Vorständen aus Handel und Industrie denken diese laut darüber nach, das Silodenken in der Distribution zu lockern. Wenn viele Produkte aus europäisch zentral produzierenden Fabriken stammen und wiederum in großer Nachbarschaft zueinander verkauft werden, so scheint es volkswirtschaftlich gesehen, ineffizient ein für jede Vertriebsschiene parallel verlaufende unabhängige Distributionsnetze zu betrieben. Durch den Austausch logistischer Steuerungsdaten – auch horizontal - und vielleicht sogar den gemeinsamen Betrieb einzelner Stationen innerhalb der Logistikkette könnten organisatorische Potenziale gehoben werden, die die Nachteile der Bevölkerungsentwicklung und Energieknappheit kompensieren.
Aber jenseits der logistischen Anforderungen möchte ich den Gedanken noch ein Schritt weitertreiben. Werden wir in solch prägnant unterschiedlichen Stadt und Landumgebungen nicht auch sehr unterschiedliche Verbraucher finden. Auf dem Land eher eine alternde Bevölkerung, in der Stadt eine junge, häufig mit Migrationshintergrund? Was bedeutet dies für die Verpackung? Kann dasselbe Produkt für die unterschiedlichen Logistikkonzepte und Zielgruppen vielleicht ganz andere Ausprägungen der Verpackung verlangen? Einmal eine auf Vorratshaltung und Sicherheit, einmal eine auf Reiz und Sofortbefriedigung optimierte Packungsgröße und Anmutung? Aber ist das überhaupt unter einer Marke zu lösen oder werden wir eher eine Anpassung der Sortimente finden, ein Landsortiment, ein Stadtsortiment und Marken, die entweder hier oder dort funktionieren?