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Petersstraße in Leipzig meistbesuchte 1a-Lage in Ostdeutschland

19. Juni 2009 | von Marco Atzberger | Kategorie: News

In Ostdeutschland zeigt sich die Leipziger Petersstraße weiter als Nummer 1 und belegt bundesweit Rang 13. Mit 8.955 Passanten pro Stunde übertrifft sie die bestfrequentierten Lagen Berlins. Auch die zweite Leipziger Toplage Grimmaische Straße schafft es mit knapp 8.000 Passanten unter die Top 20 Deutschlands. Weitere gut besuchte Einkaufsmeilen in Ostdeutschland sind die Prager Straße in Dresden (5.445 Passanten pro Stunde / Rang 45), die Kröpeliner Straße in Rostock (4.975 / 54), die Brandenburger Straße in Potsdam (4.020 / 73) und der Erfurter Anger (3.605 / 82).

Kemper’s Jones Lang LaSalle hat die Besucherzahlen in Deutschlands Einkaufsmeilen gemessen. Die jährlich durchgeführte Passantenfrequenzerhebung beruht auf der zeitgleichen Erhebung der Passantenströme in den 170 wichtigsten Einkaufsstraßen Deutschlands.

Nach sechs zweiten Rängen in den Jahren 2001 bis 2008 zieht die Münchner Kaufingerstrasse in diesem Jahr als bestfrequentierte Einkaufsmeile am Seriensieger Schildergasse in Köln vorbei. Damit ist die Kaufingerstraße nun Deutschlands Einkaufsmeile mit den höchsten Ladenmieten und Besucherzahlen. Wie im Vorjahr belegt die Frankfurter Zeil Rang zwei, die Schildergasse folgt auf Rang drei.



Welche Einzelhändler auch in der Krise wachsen

15. Juni 2009 | von Marco Atzberger | Kategorie: News

So genannte Low-Price Konzepte aus dem Textil- und Schuhhandel waren in den ersten fünf Monaten dieses Jahres die mit Abstand expansivsten innerstädtischen Einzelhändler. Das zeigt das auf Einzelhandelsimmobilien in 1A-Lagen spezialisierte Unternehmen Lührmann in einer aktuellen Auswertung der seit Jahresbeginn vermittelten Ladenlokale in deutschen Innenstädten. 33,4 Prozent aller vom Makler vermittelten Vermietungen in deutschen 1A-Lagen gingen demnach an Anbieter aus dem Niedrigpreis-Sektor.

Speziell heben dabei die Immobilienspezialisten hervor, daß Unternehmen wie C&A mit seinem neuen Niedrigpreis-Konzept Avanti, H&M, der Modespezialist Ernsting’s Family sowie die Schuhhäuser Reno und Deichmann auch in der Krise wachsen. Sie suchen weiterhin nach geeigneten Ladenlokalen, da der Kundenzulauf noch immer rege ist. Der trotz Konjunkturkrise bestehende Bedarf der Kunden nach qualitativ guten Waren zu dauerhaft niedrigen Preisen zeigt sich daher auch im Erfolg von Anbietern wie TK Maxx oder Tally Weijl. Während ersterer mit seinem Angebot an Sonderposten jenseits des früheren Ramsch-Images den Nerv der Zeit genau zu treffen scheint, setzt das Schweizer Unternehmen Tally Weijl hingegen auf schnell wechselnde Kollektionen, die bis zu zwanzig mal im Jahr an den Bedarf einer überschaubaren und fest definierten Zielgruppe angepasst werden. Die Shops in den 1A-Lagen werden täglich und mit bis zu 20 neuen Modellen pro Woche beliefert.

Die ganze Meldung findet sich hier.



Armut als Kriterium der Standortwahl

22. Mai 2009 | von Marco Atzberger | Kategorie: Leitartikel / Lead article

Der Deutsche Paritätische Wohlfahrtverband mit Sitz in Berlin hat eine Studie zur Verteilung der Einkommen unter dem Titel Der erste Armutsatlas für Regionen erstellt.

Bei einer bundesweit durchschnittlichen Armutsquote von 14,3 Prozent reichen die in dem Atlas erstmals veröffentlichten regionalen Armutsquoten von 7,4 Prozent im Schwarzwald bis zu 27 Prozent in Vorpommern.



Stadthandel - das Symposium

14. Mai 2009 | von Marco Atzberger | Kategorie: Veranstaltungen + Events

Wie sieht eine optimale Gestaltung des Einzelhandels in der Stadt aus? Wie wirken sich Veränderungen im Einzelhandel auf die Stadtentwicklung aus? Wie sehen die möglichen Zukunftsperspektiven für den Einzelhandel und die Städte aus? Gibt es Steuerungsinstrumente zur Lenkung des Einzelhandels in den Städten?



Handelsimmobilien halten sich relativ gut

9. April 2009 | von Marco Atzberger | Kategorie: News

Das Immobilienunternehmen LÜHRMANN erwartet angesichts der gegenwärtigen Krise des Immobilienmarktes klare Gewinner und Verlierer im Hinblick auf die einzelnen Immobilienklassen. So verzeichnet der Markt für Einzelhandelsimmobilien zwar derzeit einen signifikanten Rückgang des Transaktionsvolumens. Doch fällt das Minus hier deutlich geringer aus als etwa bei den Büro- oder Logistikimmobilien.



EHI in der Financial Times

31. März 2009 | von Marco Atzberger | Kategorie: EHI in den Medien

Unter der Überschrift Germany in rush to build retail centres berichtet die englischsprachige Ausgabe der Financial Times über den deutschen Shopping-Center Markt und den vergleichsweise niedrigen Besatz mit Verkaufsfläche in Shopping Centern. Etwas vermisst man den bezug zur deutschen Innenstadt mit gewachsenen Einkaufsstraßen.

Anlaß des Artikels von Gerrit Wiesmann ist natürlich die Eröffnung von My Zeil in Frankfurt, wobei auch die Eröffnung von der Mitte in Berlin zum Thema der Entwicklung von Handelsimmobilien in Krisenzeiten nicht zu vergessen ist.

Über die Wechselwirkung zwischen neuen Flächen und der Konsumlaune schreibe ich auch in meinem persönlichen Blog handelsmarke.org.



1A - Lagen in kleineren Städten beliebt

20. März 2009 | von Marco Atzberger | Kategorie: News

Mit einer durchschnittlichen Mietpreissteigerung von 66,7 Prozent verzeichnet z.B. die Innenstadt von Plauen die deutschlandweit höchste Mietpreissteigerung in 2008 aller Einlaufslagen. Laut der Studie LÜHRMANN CITYFACTS ist dies kein Sonderfall sondern insgesamt ahben die 1A-Lagen kleinerer Städte in 2008 eine erstaunliche Entwicklung vollzogen.



DIY : Mehr Verkaufsfläche

17. März 2009 | von Marco Atzberger | Kategorie: News

Während die zahlenmäßige Entwicklung leicht rückläufig war, nahm das Flächenwachstum im Vergleich zu den Vorjahren zu. Der BHB stützt sich bei den Angaben zur Flächenentwicklung auf die Erhebungen der gemaba. Nach deren Berechnung stieg die Innen-Verkaufsfläche um 160.000 qm an. Bei der gewichteten Verkaufsfläche (Gewichtung: Innen-VF zu 100 %, überdachte Freifläche zu 50 %, offene Freifläche zu 25 %, Baustoff-Drive-in zu 50 %) ergab sich ein Flächenzuwachs um rund 220.000 qm. Diese Entwicklung ist laut gemaba auf eine verstärkte Angliederung von Drive-in-Bereichen zurückzuführen. Insgesamt erreichte die gewichtete Gesamt-Verkaufsfläche eine Größenordnung von rund 13,71 Millionen qm.



The Retail Real Estate Summit

12. März 2009 | von Marco Atzberger | Kategorie: Veranstaltungen + Events

Wie müssen sich Handel und Immobilienwirtschaft in diesem Szenario neu ausrichten? Wie kann der Handel zukünftigseine Expansion finanzieren? Welche Märkte und Standorte im In- und Ausland haben noch Wachstumspotenzial?

Diese topaktuellen Fragen werden im Mittelpunkt des Handelsimmobilien-Gipfels 2009 stehen, der am 19. und 20. März 2009 mit vielen hochkarätigen Teilnehmern in Wiesbaden stattfindet.



Immobilien + Expansion revisited

25. Februar 2009 | von Marco Atzberger | Kategorie: Leitartikel / Lead article

Das EHI trägt der Bedeutung des Standorts als Erfolgsfaktor im Einzelhandel Rechnung und stellt seinen Forschungsbereich „Handelsimmobilien und Expansion“ neu auf. Mit diesem Forschungsbereich, kompetent besetzt mit drei Immobilien- und Marktforschungs-Experten, will das EHI den Erfahrungsaustausch zwischen Kommunen, Gutachtern, Immobilienentwicklern und dem Einzelhandel fördern und so einen wichtigen Beitrag zur stufenübergreifenden Abstimmung leisten.