Shopping-Center A 10 meldet Insolvenz an
3. September 2009 | von Rainer Pittroff | Kategorie: Shopping CenterDas A10-Center bei Wildau im Kreis Dahme-Spreewald, das größte Einkaufszentrum der Region und gleichzeitig eines der flächengrößten Shopping-Center Deutschlands, ist zahlungsunfähig. Den Insolvenzantrag habe laut eines Sprechers vom Amtsgericht Potsdam sowohl die Deutsche Bank als auch die Luxemburger Investorengemeinschaft, die A10-Einkaufszentrum Wildau S.A.R.L. & Co. KG, als Eigenantrag gestellt.
Die 120 Ladengeschäfte mit Kino und Bowlingbahn in dem 120.000 m² großen Einkaufszentrum, das 1996 in direkter Nähe der BAB A 10 entstand, bleiben nach Aussagen des Insolvenzverwalters vorerst geöffnet. Außerdem werde nach Gesprächen mit den Gläubigern und Investoren versucht, die im Dezember 2008 abgebrochenen Arbeiten am Erweiterungsbau “Triangel”, wieder aufzunehmen. Grundsätzlich liefe das Shopping-Center gut, es gäbe aber Probleme mit dem Erweiterungsbau. Im 60 Mio. Euro teuren Triangel sollten Flächen für 70 neue Geschäfte entstehen. Die Eröffnung war spätestens für das Weihnachtsgeschäft 2009 geplant. Die Eigentümergemeinschaft habe verschiedenen Informationen zufolge versucht, Zugeständnisse seitens der Bank bei den schon vor der Wirtschaftskrise vereinbarten Darlehenskonditionen zu erhalten.