Finanzierung Neues Thier-Areal Dortmund gesichert
8. Juli 2009 | von Rainer Pittroff | Kategorie: Shopping CenterDie Einkaufsgalerie „Neues Thier-Areal“ in Dortmund zählt zu den größten privat finanzierten Projekten in Europa, die mitten in der Finanzkrise begonnen werden. Rechtzeitig zum Baubeginn hat die ECE die Finanzierung des 300-Millionen-Euro-Vorhabens am Dortmunder Westenhellweg sichergestellt.
Eigenkapitalpartner sind Hamburg Trust (40%), die ECE/Otto-Gruppe (25%) sowie verschiedene Privatinvestoren (35%). Sie kommen zusammen für rund 40 Prozent der Investitionssumme auf. Das Fremdkapital in Höhe von 180 Millionen Euro wird durch die DG HYP/Dortmunder Volksbank als Konsortialführer sowie die Sparkassen Dortmund und Bochum bereitgestellt.
Auf dem Gelände der ehemaligen Thier-Brauerei in Dortmund entwickelt und realisiert die Hamburger ECE eine neue innerstädtische Einkaufsgalerie mit direkter Anbindung an die Hauptfußgängerzone „Westenhellweg“. Neben einer Verkaufsfläche von rund 33.000 qm und Platz für rund 150 Fachgeschäfte und Gastronomiebetriebe wird das Shopping-Center über rund 5.000 qm Büroflächen und etwa 730 PKW-Stellplätze verfügen. Die Generalplanung, die Vermietung und das langfristige Management liegen ebenfalls in den Händen der ECE.
Die Eröffnung des „Neuen Thier Areals“ ist für 2011 geplant. Der Baustart wird noch im Juli 2009 erfolgen. Seit Anfang Januar finden bereits archäologische Grabungen im Auftrag der Stadt Dortmund statt, die von der ECE finanziert werden. Bereits vor Baubeginn gibt es heute eine Vorvermietungsquote von über 20%.
Das Thier-Areal ist jedem Dortmunder ein Begriff. Wo einst der kupferne Sudkessel der Thier-Brauerei von Dortmunds großem Ruf als Stadt des Bieres und der Gastronomie zeugte, kann jetzt eine neue Brücke geschlagen werden - vom Westenhellweg zur Kulturmeile. Der Dortmunder Westenhellweg ist fest verankert in den Top 10 der meistbesuchten Einkaufsmeilen Deutschlands und kann sich mit den hoch frequentierten Einkaufsstraßen Hamburgs, Frankfurts oder Kölns vergleichen.
Mit dem „Haus-in-Haus“-Konzept beschreitet die ECE in Dortmund völlig neue Wege beim Bau einer Shopping-Galerie. Im Herzen der geplanten Dortmunder Einkaufsgalerie soll, umgeben von der Ladenstraße, ein freistehendes dreieckiges Gebäude errichtet werden, das über Brücken mit den übrigen Gebäudeteilen verbunden ist. Auf der oberen Ebene wird sich die Panorama-Lounge für Veranstaltungen und Gastronomie befinden. Das gesamte innere Gebäude wird zusammen mit den angrenzenden Ladenstraßen von einer spektakulären Dachkonstruktion überspannt.