Handelsimmobilien halten sich relativ gut
9. April 2009 | von Marco Atzberger | Kategorie: NewsDas Immobilienunternehmen LÜHRMANN erwartet angesichts der gegenwärtigen Krise des Immobilienmarktes klare Gewinner und Verlierer im Hinblick auf die einzelnen Immobilienklassen. So verzeichnet der Markt für Einzelhandelsimmobilien zwar derzeit einen signifikanten Rückgang des Transaktionsvolumens. Doch fällt das Minus hier deutlich geringer aus als etwa bei den Büro- oder Logistikimmobilien.
Während in den 1A-Lagen der Fußgängerzonen und Innenstädte der Umsatz im Jahr 2008 um rund 40 Prozent eingebrochen ist, lagen die Einbußen der weiteren gewerblichen Immobilienklassen mit 65 Prozent erheblich höher. Und auch die jüngsten Zahlen sind eindeutig: Die aktuellen Veröffentlichungen renommierter Immobilienunternehmen weisen für das erste Quartal 2009 einen Rückgang von über 20 Prozent auf dem Vermietungsmarkt für Büroimmobilien aus.
Hiervon unterscheidet sich der Markt für Immobilien in den 1A-Innenstadtagen. Wahrend der Vermietungsmarkt keinen ungewöhnlichen Schwankungen ausgesetzt war und ist, lässt sich auch auf dem Investitionsmarkt für 1A-Innenstadtlagen seit einigen Wochen eine leichte Markterholung feststellen. Dirk Lührmann fasst zusammen: „In der Krise bestätigt sich erneut die alte Marktregel, nach der die Lagequalität das entscheidende Kriterium für die Wertbeständigkeit und den Wertzuwachs eines Objekts ist. Egal ob Discounter, Fachmarkt oder Ladenlokal: Befindet sich die Immobilie in einer B-Lage, ist es derzeit eigentlich unmöglich diese zu vermarkten.“
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